Verordnungen / Gesetzestexte

Trichinenuntersuchung 2020

Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen:

Land NRW übernimmt auch 2020 die Kosten für Trichinenuntersuchung
Düsseldorf/Dortmund, 22. November 2019 (MULNV/LJV). Auch im Jahr 2020 übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen die bei den zuständigen Kreisen und kreisfreien Städten anfallenden Verwaltungsgebühren für die Trichinenuntersuchung bei in NRW erlegtem Schwarzwild, sofern es nicht in Wildzerlegebetrieben auf Trichinen untersucht wird.
Das NRW-Umweltministerium hat dies per Erlass am 14. November 2019 mitgeteilt. Begründet wird die Fortführung der Kostenübernahme mit übergeordneten Gründen der ASP-Prophylaxe.


Verordnung über die Jagdzeiten (LJZeitVO)

Geltende Gesetze und Verordnungen (SGV.NRW.) mit Stand vom 30.7.2019

Verordnungen über die Jagdzeiten (Landesjagdzeitenverordnung - LJZeitVO) vom 28. Mai 2015


Auf Grund des § 24 Absatz 1 des Landesjagdgesetzes Nordrhein-Westfalen in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Dezember 1994 (GV.NRW. 1995 S. 2, ber. 1997 S. 56), der zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 12.Mai 2015 (GV.NRW. S. 448) geändert worden ist, verordnet das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz im Einvernehmen mit dem Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen:

§ 1 (Fn 2)
Jagdzeiten: ...


Komplette Mitteilung bzgl. der Jagdzeiten hier als PDF-Download [161 KB]


Schwarzwild intensiv und waidgerecht bejagen

Dortmund, 12. August 2019 (LJV).

Am 30. Juli 2019 trat die zweite Verordnung zur Änderung der Landesjagdzeitenverordnung in Kraft.


Insbesondere wird dadurch das Verbot der Bewegungsjagd sowie des Hundeeinsatzes bei der Jagd auf Schwarzwild in der Zeit vom 16. Januar bis 31. Juli aufgehoben. Die Änderung geschah mit Blick auf die nach wie vor hohe Vermehrungsrate und die weiterhin notwendige Bestandsreduktion beim Schwarzwild insbesondere zur Vorbeugung eines ASP-Ausbruchs in NRW mit einem zu erwartenden volkswirtschaftlichen Schaden in Milliardenhöhe.
Der Landesjagdverband begrüßt die Änderung, die den nordrhein-westfälischen Jägerinnen und Jägern wieder mehr Eigenverantwortung einräumt und mehr Möglichkeiten der Schwarzwildbejagung schafft. Dass dieser neuen Verantwortung in tierschutz- und waidgerechter Form Rechnung zu tragen ist, ist selbstverständlich und obliegt einem jeden einzelnen Jäger.
Ferner weist der Landesjagdverband darauf hin, dass grundsätzlich bereits ab dem Jahreswechsel große revierübergreifende Bewegungsjagden möglichst vermieden werden sollten.
Wer aber beispielsweise in der zweiten Januarhälfte (das ist in NRW die schneereiche Zeit) nach einer Neuen kreist und dabei Sauen in einer Dickung festmacht, hat nun auch wieder Gelegenheit, diese mit Hunden zu bejagen. Auch die Maisjagd mit Hunden im Juli wird durch die neue Landesjagdzeitenverordnung wieder ermöglicht.
Entschieden weist der Landesjagdverband NRW die Kritik jener zurück, die augenscheinlich mit Wehmut an Zeiten remmelscher Gängelungspolitik zurückblicken. Die nordrhein-westfälischen Jägerinnen und Jäger sind ausgezeichnet ausgebildet und deshalb sehr gut in der Lage, mit der neu gewonnenen Verantwortung waidgerecht und tierschutzkonform umzugehen. Das haben sie auch in der Vergangenheit immer wieder bewiesen.


Bleifreie Büchsenmunition im Kaliber 5,6 mm

Dienstliche Mitteilungen der Obersten Jagdbehörde Nummer 02/18 vom 16. März 2018:

Bleifreie Büchsenmunition im Kaliber 5,6 mm (Kalibergruppe .22 Zoll)
Gemäß § 19 Absatz 1 Nummer 3 Landesjagdgesetz (LJG-NRW) ist verboten, bei der Jagd Büchsenmunition mit bleihaltigen Geschossen sowie bleihaltige Flintenlaufgeschosse zu verwenden. Ab dem 1. April 2018 gilt dieses Verbot gemäß § 59 Absatz 2 LJG-NRW auch für Kleinkaliberpatronen (5,6 mm). Die Zuwiderhandlung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die nach § 55 Abs. 2 Nr. 1 LJG-NRW in Verbindung mit § 56 Abs. 2 LJG-NRW mit einer Geldbuße bis zu 5.000,00 Euro geahndet werden kann.
Bei den Kleinkaliberpatronen 5,6 mm sind nicht bleihaltige Geschosse bislang nur unzureichend am Markt verfügbar. Diese Kaliberpatronen werden jedoch benötigt, um etwa gestreifte Frischlinge oder Jungfüchse mit optimaler Munition zu erlegen.
Aus diesem Grunde werden die Unteren Jagdbehörden gebeten, bis auf weiteres von einer Verfolgung einer Ordnungswidrigkeit durch die Verwendung bleihaltiger Büchsenmunition im Kaliber 5,6 mm abzusehen, da in der Regel kein öffentliches Interesse an einer Verfolgung besteht.

Komplette Mitteilung im PDF-Format [18 KB]


Ministeriumserlass Reduzierung Schwarzwildbestände

Erlass zur Reduzierung der überhöhten Schwarzwaldbestände und Verringerung des Risikos einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Die Schwarzwildbestände sind aufgrund günstiger Lebensbedingungen auf einem sehr hohen Niveau und müssen zur Verminderung von Wildschäden und des Risikos einer Einschleppung der ASP kurzfristig reduziert werden. Hierzu muss Schwarzwild weiterhin ganzjährig intensiv bejagt werden. Die Jagdausübungsberechtigten, die Jagdrechtsinhaber und die zuständigen Jagdbehörden sind aufgefordert, alle jagdpraktischen und rechtlichen Möglichkeiten bei der Schwarzwildbejagung auszuschöpfen...

Komplettes Anschreiben der Unteren Jagdbehörde im PDF-Format [3.273 KB]

Komplettes Anschreiben zum Bejagungskonzept im PDF-Format [1.246 KB]


Schonzeitaufhebung für Ringeltauben

Allgemeinverfügung zur Schonzeitaufhebung für Ringeltauben

Due Untere Jagdbehörde erlässt zur Schonzeitaufhebung für Ringeltauben folgende ALLGEMEINVERFÜGUNG

I.
Nach § 22 Abs. 1 des Bundesjagdgesetzes (BJG) wird in Verbindung mit § 24 Abs. 2 des Landesjagdgesetzes Nordrhein-Westfalen (LJG-NRW) wird die in § 1 Abs. 1 Nr. 17 de Bundesjagdzeitenverordnung festgelegte Schonzeit für Ringeltauben zur Vermeidung übermäßiger Wildschäden an landwirtschaftlichen Kulturen in Ennepetal in der Zeit vom 21.02.2019 bis zum 31.10.2019 wie folgt aufgehoben:

Gefährdete Kulturen:
Gemüse, Bohnen, Erbsen, Obst - 21. Feburar bis 31. Oktober
Getreide - 21. Februar bis 31. März / 15. Juni bis 31. Oktober
Zuckerrüben - 15. März bis 31. Mai
Mais - 15. April bis 15. Juli
Raps - 21. Februar bis 31. März / 15. Juni bis 31. Oktober ...

Komplettes Anschreiben der Unteren Jagdbehörde im PDF-Format [105 KB]


Schalldämpfer-Information der Unteren Jagdbehörde

Sehr geehrte Damen und Herren,
zu Ihrer Information teile ich mit, dass das Ministerium des Innern NRW mit Erlass an die Waffenbehörden vom 26.10.2017 geregelt hat, dass Jägerinnen und Jäger in NRW ab sofort Schalldämpfer für ihre Jagdlangwaffen verwenden dürfen. Dies gilt jedoch nur für Jagdlangwaffen mit schalenwildtauglichen Büchsenkalibern, die die nach § 19 Absatz 1 Nr. 2 Buchstabe a und b des Bundesjagdgesetzes geforderte Leistung erzielen.
Ein Bedürfnis zum Erwerb und Besitz eines Schalldämpfers für eine Jagdlangwaffe mit schalenwildtauglichem Kaliber wird für Jägerinnen und Jäger anerkannt. Der Nachweis muss durch einen gültigen Jahresjagdschein erbracht werden. Der Schalldämpfer muss in die Waffenbesitzkarte eingetragen werden.
Sollten Sie zum Erwerb oder Besitz eines Schalldämpfers weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Abteilung Waffenrecht der Kreispolizeibehörde Schwelm bzw. den Polizeipräsidenten Bochum (Wittener Jägerinnen und Jäger).

Zur Erklärung
Bundesjagdgesetz
§ 19 Sachliche Verbote

Verboten ist
2.
a) auf Rehwild und Seehunde mit Büchsenpatronen zu schießen, deren Auftreffenergie auf 100 m (E 100) weniger als 1000 Joule beträgt;
b) auf alles übrige Schalenwild mit Büchsenpatronen unter einem Kaliber von 6,5 mm zu schießen; im Kaliber 6,5 mm und darüber müssen die Büchsenpatronen eine Auftreffenergie auf 100 m (E 100) von mindestens 2000 Joule haben;


Baujagd am Kunstbau

Die Untere Jagdbehörde erlässt folgende

Allgemeinverfügung
zur Aufhebung des Verbots der Baujagd auf Füchse im Kunstbau fü den Ennepe-Ruhr-Kreis


I.
Nach $ 19 Absatz 3 des Landesjagdgesetzes Nordrhein-Westfalen (LJG-NRW) wird mit sofortiger Wirkung, abweichend vom Verbot des § 19 Absatz 1 Nummer 8 Buchstabe b LJG-NRW, die Baujagd auf Füchse im Kunstbau zum Schutz der Tierwelt bis zum 31.03.2022 erlaubt...

Komplette Verfügung im PDF-Format [7.875 KB]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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